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Serie Inmigración I Mucho ruido y pocas nueces
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Es indiscutible que Alemania con un 9,1 % es junto
con Austria, y sin contar el caso singular de Luxemburgo, el país
con un porcentaje mayor de extranjeros entre los países de la
Unión Europea. Sin embargo, es una realidad que esta cantidad
a diferencia de los países del sur, como Italia o España,
está aumentando muy poco en los últimos años, y
así por ejemplo fue negativa en 1997 y en 1998. El mayor grupo
con diferencia entre los inmigrantes en Alemania es el de los turcos
(aproximadamente 2 millones), que en su mayoría vinieron aquí
en los años 60 y 70 como "trabajadores invitados" (Gastarbeiter).
Lo específico del caso alemán no es el elevado número
de inmigrantes actualmente sino la escasa integración de los
mismos, ya que los inmigrantes permanecen en Alemania como extranjeros.
A sólo una minoría de estos "trabajadores invitados"
se le han ofrecido cursos de alemán u otras medidas de integración
social. |
En verde: saldo positivo de inmigrantes hacia Alemania
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Lo cierto es que las leyes y reglamentos sobre inmigración están llegando muy tarde, porque los partidos democristianos han intentado impedirlas por todos los medios. La consecuencia es que esta nueva ley nace en un momento en que apenas hay inmigración y en el que se han consolidado estructuras que dificultan la integración social. El escándalo no reside en el procedimiento de aprobación de la actual ley, sino en el hecho de que los conservadores que estuvieron en el poder de 1982 a 1998 no quisieron admitir por motivos ideológicos que Alemania era un país de inmigración. Y del mismo modo actualmente quieren de nuevo instrumentalizar este tema. La dirección de los partidos cristiano-conservadores pretende
convertir la xenofobia latente en un asunto electoral con el que ganar
las elecciones generales del 2002. Esto es, especialmente en un país
como Alemania con su pasado incriminatorio de racismo nazi, el auténtico
escándalo. D.Zunker/A.Hermida
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Viel Lärm um nichts?In der politischen Klasse und einem Teil der Medien wird in Deutschland
derzeit die Ausländerthematik mit großer Aufregung diskutiert.
Die Regierungskoalition hat gegen die Stimmen der konservativen Opposition
und der von ihnen regierten Ländern ein Gesetz verabschiedet, was
verspricht, die Einwanderung von Ausländern rational zu steuern.
Die theatralisch inszenierten Stimmen der Opposition sprechen von Verfassungsbruch,
weil die Umstände der Stimmenabgabe eines Bundeslandes, Brandenburg,
umstritten sind. Sie wollen, falls der Bundespräsident das Gesetz
unterschreibt, das Bundesverfassungsgericht anrufen, um das Gesetz zu
Fall zu bringen. Die zentrale These der oppositionellen christlichen
Volksparteien ist, dass die Gegenseite mit ihrem Gesetz eine weitere
starke Zuwanderung verursachen würde, die die Deutschen nicht mehr
ertragen könnten. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass
die CDU/CSU selbst vor kurzem mit einer Kommission zur Zuwanderung zu
sehr ähnlichen Ergebnissen gekommen war, wie sie jetzt im Gesetz
stehen und zum anderen, dass diese christlichen Parteien mit Ihrer Position
gesellschaftlich völlig isoliert dastehen. Denn sowohl beide christlichen
Kirchen, die Unternehmerverbände, wie auch die Gewerkschaften sowie
die liberale Partei begrüßen die Verabschiedung dieses Gesetzes. Ihre Kinder haben nicht durch Geburt die deutsche Staatsbürgerschaft
erlangt, wie z.B. in Frankreich oder Großbritannien üblich.
Zwar gibt es hier gibt es seit 1999 eine moderate Reform, die den Kindern
von legal sich in Deutschland aufhaltenden Ausländern automatisch
den deutschen Pass verschafft. Allerdings sind keine zwei Staatsbürgerschaften
erlaubt. Die Ausländerkinder müssen bis zum 23. Geburtstag
den Pass abgeben, der sie mit ihren Eltern verbindet, um den deutschen
behalten zu können. Auch hier hatte die konservative Opposition
mit öffentlichen Unterschriftensammlungen die Angst der Deutschen
vor einer "Überfremdung" (erfolgreich) für den Wahlkampf
im Bundesland Hessen genutzt. Das heißt also, die Gesetze zur Anpassung der Regelungen für
Ausländer an europäische Standards kommen verspätet,
weil sie die christlichen Volksparteien sie mit fast allen Mitteln verhindern
wollen. Das hat zur Folge, dass dieses Zuwanderungsgesetz erst in einem
Augenblick kommt, wo es kaum noch Zuwanderung gibt und sich Strukturen
der Nicht-Integration verfestigt haben. Der Skandal liegt also nicht
in den Umständen seiner heutigen Verabschiedung , sondern darin,
dass die Christlich-Konservativen in ihrer Regierungszeit von 1982 -
98 aus ideologischen Gründen nicht wahrhaben wollten, dass Deutschland
ein Einwanderungsland ist. Und dass sie heute dieses Thema instrumentalisieren. Die Führung der christlichen Parteien plant, die latente Ausländerfeindlichkeit
erneut zum Thema machen, mit dem sie den Bundestagswahlkampf 2002 gewinnen
wollen. Dies ist besonders in einem Land wie Deutschland mit seiner
historischen Belastung durch den Nazi-Rassismus das eigentliche Ärgernis.
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